Alle Beiträge von Johanna Müller-Scheffsky

Aufstellungen August/September 2021

Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit,

zu zwei anstehenden Aufstellungsterminen möchte ich Sie und euch herzlich einladen.

Am kommenden Samstag, den 28.08., werden wir ab 12:00 Uhr in einer Wohnzimmeraufstellung (ca. 1 bis 1,5 Stunden) eine lösungsfokussierte Aufstellung in einem besonderen Format durchführen: eine sogenannte Glaubenspolaritätenaufstellung. In diesem Format kann man über den Rückgriff auf die eigenen Werte Probleme auf eine elegante Art aufarbeiten und Lösungen anstoßen.

Aufgrund seiner Kürze eignet sich dieser Termin speziell für Kurzentschlossene, die das Arbeiten mit Strukturaufstellungen kennenlernen und ggf. auch mal eine Stellvertreterrolle ausprobieren möchten. An dieser Aufstellung können noch 4 Personen teilnehmen.

Der 2. Termin betrifft den Aufstellungssamstag am 11.09.2021, ab 10:00 Uhr im Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Bisher sind 3 Aufstellungen gemeldet, das bedeutet, es ist noch Platz für eine weitere Aufstellung und für 4 Gäste, die Interesse an ein paar Stunden “Wellness für die Seele” (Kommentar von Torsten, einem langjährigen Fan der Aufstellungsarbeit) haben. Man nimmt immer etwas für sich mit, auch wenn man nicht selbst aufstellt – und man hilft der*dem Aufstellenden, indem man eine Stellvertreterrolle übernimmt.

Ich bitte Sie und euch, sich für diese beiden Termine per Mail oder auch telefonisch anzumelden. Eventuelle Fragen beantworte ich gern.

Herzlichst Ihre und eure
Johanna Müller-Scheffsky

 

Informationen zu den kommenden Aufstellungen

Liebe Aufstellungsfreunde,

mit den Aufstellungen werden wir erst im Juli starten können. Ab Samstag, dem 10. Juli 2021, kann es losgehen. Der 17. und der 24. stehen ebenfalls zur Verfügung. Priorität bekommt der Termin, an dem die meisten Aufstellenden und Gäste können.

Daher bitte ich Sie und euch für eine baldige Festlegung des Aufstellungstermins um Nachricht per E-Mail oder Telefon, egal, ob Sie/ihr als Gast teilnehmen oder aufstellen wollen/wollt.
Auch wer sich mal ansehen möchte, wie Aufstellungen funktionieren bzw. wie speziell ich an Aufstellungen herangehe, ist herzlich eingeladen, als Gast dabei zu sein.

Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen/euch und über zahlreiche Anmeldungen.
Weitere Fragen beantworte ich gern im Gespräch oder per Mail.

Herzliche Grüße
Ihre/eure
Johanna Müller-Scheffsky

Neue Aufstellungen geplant – endlich!

Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit,

die aufstellungslose Zeit hat nun bald ein Ende. Am 12. Juni (Samstag) können wir noch keinen Aufstellungstag im Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde durchführen. Solche Veranstaltungen müssen erst vom Kirchenrat der Gemeinde genehmigt werden, der leider erst am 16.06.21 tagt. Ich werde jedoch voraussichtlich für Samstag, den 19. Juni, den Raum reservieren können. Hierzu gibt es nach der Sitzung schnellstmöglich eine endgültige Information.

Am Freitag, den 11. Juni, wird es ab 18:00 Uhr hier bei mir eine Wohnzimmeraufstellung in kleinem Rahmen geben. Wir werden Corona-Tests durchführen und mit Maske arbeiten. Dieses Hygienekonzept gilt bisher als das tragfähigste.

Ich möchte daran erinnern, dass die Corona-Zeit im Befinden fast aller Betroffenen “Schlaglöcher” hinterlassen hat, soll heißen, offene Wunden oder Narben. Die Erwartung und Hoffnung, dass sich diese Gefühle wieder einfach so zurückentwickeln, dass in den Familien wieder alles einfach so in Ordnung kommt, erfüllt sich häufig leider nicht.
Was hilft, ist, darüber zu reden, in einer oder mehreren Einzelstunde(n) die angestauten Ängste anzuschauen und über Interventionen in einen hoffnungsvolleren und ressourcenreicheren Zustand zu kommen, der einen wieder handlungsfähig macht. Neben den Aufstellungen ist das eine wirksame und entlastende Methode.

Ich wünsche allen einen guten Start in die freier gewordenen Zeiten und freue mich darauf, den einen oder anderen bei mir begrüßen zu dürfen.

Für Fragen stehe ich gern telefonisch oder per Mail zur Verfügung und grüße Sie und euch herzlich!

Ihre/eure
Johanna Müller-Scheffsky

Neustart der Wohnzimmeraufstellungen

Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit, 

Impfungen und engmaschige Tests geben uns die Möglichkeit, bald wieder mit den Aufstellungen starten zu können.
Sicher ist, dass wir mit den Wohnzimmeraufstellungen beginnen. Ein Hygienekonzept wird vorliegen.
Wer am Freitag, den 11.06. (17:00 bis 20:00 Uhr) teilnehmen möchte, melde sich bitte per E-Mail oder Telefon rechtzeitig an. Es können an diesem
Aufstellungsformat nur 4 bis 5 Personen teilnehmen (1 bis 2 Aufstellungen).

Ich möchte ebenfalls auf die Möglichkeit hinweisen, mit mir systemisch in eine
Einzelarbeit 
zu gehen, z. B. um Klarheit zu einem Thema zu finden oder eine fundierte Vorbereitung für eine spätere Aufstellung zu entwickeln.

Ich freue mich auf Ihre/eure Anmeldungen!

Herzliche Grüße
Ihre/eure Johanna Müller-Scheffsky

“Man hat ja gar nichts mehr, auf das man sich freuen kann!”

Der Wirbel um Corona begann vor einem Jahr – ab dann war die Welt, wie wir sie kannten, auf einmal nicht mehr dieselbe. So eine Situation hätten wir uns alle nie vorstellen können.
Wie gehen wir mit der Verunsicherung und dem Gefühl um, nur noch Fragmente unserer altbekannten Welt vorzufinden? Dafür haben wir keine Verhaltensmuster (mehr), in Deutschland ist der letzte Krieg seit über 75 Jahren vorbei.

„Man hat ja gar nichts mehr, auf das man sich freuen kann“, sagte neulich eine Freundin zu mir.

Es wäre so wunderschön, wenn wir mit Freunden wie früher ausgehen könnten und uns austauschen, Kummer und Freude teilen, unbeschwert LEBEN könnten.

Wir merken jetzt, dass wir durch diese ganz normalen Daseinserlebnisse mit ihren vielen Facetten auch unsere mentale Gesundheit aufrechterhalten haben. Und inzwischen ist alles irgendwie nur noch ein fahler Abklatsch unserer ursprünglichen Möglichkeiten. Mal ehrlich – wir sind doch alle dünnhäutiger und genervter geworden, oder?

Die Neben- und Nachwirkungen der Krise sind auf keiner Ebene bisher absehbar. Aber es gibt die Möglichkeit, jetzt etwas dagegenzusetzen: Wir können unsere seelische Notlage abmildern, Auswege und evtl. Umwege finden. Hierfür biete ich gern meine Unterstützung an!

Eine unverbindliche telefonische oder schriftliche Anfrage per E-Mail genügt für eine telefonische Beratung oder einen zeitnahen Termin zur Einzelarbeit, bis die Aufstellungen wieder anlaufen können.

Es grüßt Sie/euch herzlich

Johanna Müller-Scheffsky
Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Von der Winterdepression zum Frühjahrsblues?

Wenn der Lockdown unsere Seele belastet

Während der Corona-Maßnahmen geht es langsam mehr um unsere mentale Gesundheit. Um Angst, Panikattacken, Depressionen und auch um evtl. daraus entstehende häusliche Gewalt – und darum, wie der Lockdown diese psychischen Zustände und Folgen verstärken kann.

“Dünnhäutig und gereizt”, so beschreiben viele ihre aktuelle Verfassung. Schlafmangel, Herzprobleme und Ausraster können am Ende die Folge sein.Die Lebenszufriedenheit im Lockdown ist deutlich zurückgegangen.
Also einfach Zähne zusammenbeißen und durch? Keine so gute Idee! Nach Jan Kalbitzer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hat sich gezeigt, dass Menschen, die auf eine Durchhaltetaktik setzten, mehr Probleme im Umgang mit der Krise haben. Das Zermürbende an dieser Situation läßt sie weniger aushalten, als erhofft.

Wenn z. B. Kündigung oder Trennung euere Themen sind, dann ist es sinnvoll, sich jemanden zum Reden zu suchen, der mit Problemlösungsstrategien vertraut ist, um diese Situationen aufzuarbeiten. Das kann man allein oder auch als Paar tun. Für Klärungen untereinander bzw. wenn die Beziehung auf dem Spiel steht.
Im Coaching und/oder im therapeutischen Prozess (auch online) kann gelernt werden, wieder auf die eigenen Ressourcen zurückzugreifen, kann Mut gefasst werden, können neue Perspektiven für eine hellere Zukunft entstehen.

Wenn es Ihnen/euch in dieser erzwungenen häuslichen Situation nicht gut geht und Sie/ihr Redebedarf haben/habt, freue ich mich auf Ihren/euren Anruf.

Herzliche Grüße
Ihre/eure Johanna Müller-Scheffsky

Corona und kein Ende?

Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit!

Corona begleitet uns jetzt seit einem Jahr, und wir sehnen uns danach, damit endlich “durch” zu sein. Gleichzeitig befinden wir uns in einem Zustand latenter Angst. Auch wenn wir sie nicht immer wahrnehmen, spüren wir die Unsicherheit, wenn wir an die Zukunft denken.

Was wird aus unserer Arbeit? Können wir das Haus halten? Ist die Mietzahlung gefährdet?

Das sind tiefgehende, existenzielle Fragen, und unsere älteren, berechtigten Anliegen verschwinden dahinter beinahe.

Unser Leben war vor Corona von Mustern und gewohnten Ritualen bestimmt, mal geliebt, mal ungeliebt. Gerade die sind von Corona betroffen. Begrüßungsrituale z.B. mussten sich stark wandeln oder wegfallen – und Ellenbogen an Ellenbogen ist kein Ersatz für eine Umarmung.

Unser Leben wird von nichts so bestimmt wie von unseren Mustern, unserem Alltag, unseren Automatismen und Gewohnheiten. Sie geben uns Sicherheit und Geborgenheit. Was wir kannten, ist seit einem Jahr Vergangenheit. Wir müssen mit neuen Umständen und sich permanent verändernden Lebenssituationen zurechtkommen. Dagegen hilft beispielsweise, sich sachkundig zu machen, was eigentlich passiert. Der Kopf ist beschäftigt und erträgt (nicht nur) die Einsamkeit besser.

Leider können wir im Moment nicht in der vertrauten Form aufstellen. Das Arbeiten in der Gruppe fehlt mir ebenso wie der unkomplizierte, liebevolle Umgang miteinander in den Pausen, und ich hoffe (wie alle), dass sich das bald wieder ändert. Was aber nach wie vor geht, ist systemische Einzelarbeit, um beispielsweise aus einem realen “Familien- Loch” herauszukommen oder Klarheit über den Stand der Dinge in der Firma zu erhalten. Auch Depressionen wegen der ängstigenden Corona-Situation lassen sich über Einzelarbeit eindämmen.

Ebenso ist es möglich, Belastungen, die sich bei vielen von uns aufgestaut haben, in einer Einzelarbeit abzubauen, sich wieder daran zu erinnern, wie zielgerichtet wir waren, und uns durch Veränderung (der Haltung, des Blickwinkels) die fehlenden Kompetenzen wieder verfügbarer zu machen.

Wer das Bedürfnis hat, Lösungen für sich zu finden, kann sein Thema mit mir in Einzelarbeit aufstellen. Ich informiere Sie/euch gern detailliert über die Möglichkeiten, die es dazu gibt, und freue mich, von Ihnen/euch zu hören.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre/eure Johanna Müller-Scheffsky